Aus der Geschichte des Bahnhofs Schnega

Am 7. Dezember 1835 wurde die Bahnstrecke Nürnberg-Fürth eröffnet. in den folgenden Jahrzehnten dehnte sich das deutsche Eisenbahnnetz immer weiter aus. Im Jahre 1870 war das Streckennetz fast auf 20.000 Km angewachsen. Nahezu alle Teile Deutschlands waren mit der Eisenbahn zu erreichen. Aber trotzdem fehlten noch einige Verbindungen zwischen den Hauptstrecken.ein alter Schienenbus
So war es auch im östlichen Teil der Lüneburger Heide. 1870 ging die Eisenbahnstrecke bis Bremen. Auch die Stadt Salzwedel war durch die Eisenbahn mit den Großstädten Berlin und Dresden verbunden. Aber zwischen diesen beiden Strecken fehlte eine Verbindung. Es wurde beschlossen, eine neue Eisenbahnlinie zu bauen, die auch durch das Gebiet der Schweinemark führen sollte.
Der Bau der Linie war mit vielen Mühen und sehr harter Arbeit verbunden. Die Menschen, die in der Nähe wohnten, boten ihre Mithilfe an.

Das alte Bahnhofsgebäude

Am 15. April 1871 konnte die eingleisige Strecke in Betrieb genommen werden. Sie wurde jedoch bald zu einer zweigleisigen Strecke umgebaut, denn man merkte, dass diese Strecke im Berlinverkehr eine bedeutende Rolle spielen würde. Kurz darauf wurde mit dem Bau der Bahnhöfe Bergen, Schnega, Varbitz, Soltendieck, Wieren und Stederdorf begonnen.